Koreanisch Essen in Frankfurt
Gelegentlich hat man ja Appetit auf etwas koreanisches, aber grade keine Frau wie die meine zur Hand, die lecker kochen kann. Oder ist fern des heimischen Herdes in der Fremde und weiß nicht, wohin mit seinem Appetit. Oder hat Lust auf etwas Neues. Gründe also gibt es genug, eine Liste von koreanischen Restaurants am gleichen oder anderen Ort wie man selbst zu suchen. Tue ich auch und zwar derzeit aus erfindlichen Gründen vor allem in Frankfurt (ja, am Main). Frustrierenderweise finde ich dann keine aussagekräftigen Beschreibungen und vertrauenswürdige Empfehlungen im Netz, sondern meist nur die Adresse des ortsbekannten Touri-Neppers. Das muss und soll anders werden und daher lege ich jetzt einfach mal für jede Stadt, in der ich koreanisch essen war, meine eigene Liste von koreanischen Restaurants an. Getestete und ungetestete. Hinweise auf nennenswerte Alternativen nehme ich gerne auf. Also:- Mr Lee. Gutleutstr. 153, 60329 Frankfurt am Main, Tel. +49-69-251198. Bisher mein Lieblingsrestaurant hier. Lecker, authentisch, freundlich.
- Kontiki. Frankfurter Landstrasse 6, 61440 Oberursel, Tel. +49-6171-56051. Jin-As Favorit in der Region. Wird generell sehr gelobt.
- Go-Gung. Hauptstr. 28, 66750 Eschborn, Tel. +49-61 96-77 51 00. Landestypisch mit der Möglichkeit, auf dem Boden zu sitzen. Ordentliche banchan, faire Preise. Leckeres Bulgogi.
- Shizuku. Hauptstr. 82, 65760 Eschborn, Tel. +49-6196-99 89 925, Fax -926, Mobil +49-172-6156148. www.shizuku.de Koreanische und japanische Küche. Mittagsmenü zu 8 und täglich wechselnd 10 EUR.
- J's Kitchen. Lauenburger Str. 1 (Ober der Roeth 2), 65824 Schwalbach/Ts., Tel. +49-6196-950-2425, Fax -2426, Mobil +49-160-780 2652. Mo - Sa 12:00 - 14:30 & 18:00 - 02:00. So geschlossen. www.jskitchen.de (17.11.08: funktioniert nicht).
- Bul-go-gi. Dreikönigstr. 2-4, Frankfurt am Main, Tel. +49-69-6612 6678. Authentisch mit Tischgrill und sehr freundlicher Bedienung. Nicht das beste Essen in FFM, aber auch nicht das schlechteste. Preise fair.
- Shilla. Kennedyallee 61, 60596 Frankfurt am Main, Tel. +49-69-636520. Nicht so gut, dafür auch etwas teurer. Wenig banchan.
- Seoul. Unterortstr. 27-29, 65760 Eschborn, Tel. +49-6196-41450.
- Korea Haus. Am Hauptbahnhof 16, 60329 Frankfurt am Main, Tel. +49-69-236964. Das hat so gar keinen guten Ruf. Bin ich also auch noch nicht hin.
- Family Restaurant. Alt-Sossenheim 5, 65936 Frankfurt am Main, Tel. +49-69-30088971. Der beste Koreaner in Sossenheim. Der einzige Koreaner in Sossenheim.
- BeSeTo Asia Bar. Taubenstr. 17, 60313 Frankfurt am Main, Tel. +49-69-21 999 229, Fax +49-69-21 999 456, Mobil +49-178-818 5858. Angeblich nur für (ich zitiere) Schlitzaugen. Eng und teuer - wäre dann ja wie in Asien.
Labels: Frankfurt am Main, koreanisches Essen
Heute kommt der letzte offizielle Punkt des Programms: die Graduierungszeremonie. Endlich - die letzten Wochen waren noch mal eine Quälerei. Jetzt aber ist alles gut und ich habe die Ehre, im Namen der Teilnehmer ein paar Worte zum Abschied sagen zu dürfen. Wer an der Teilnahme verhindert ist oder einfach nicht fünf Stunden warten kann, dem sei vorab verraten, dass dem Anlass angemessen der Tenor ein positiver sein wird. Vornehmlich, aber nicht nur. Denn weite Teile des Programms waren rückblickend schlecht geplant, schlecht organisiert, schlecht gemacht. Und das betrifft alle beteiligten Institutionen von der Kommission, den Koordinatoren in Paris und Seoul bis hin zur Sprachschule hier. Aber Spaß gemacht hat es auch und war eine sehr interessante Erfahrung. Und manche der Fremden, die ich hier kennengelernt habe, sind Freunde geworden und werden es auch bleiben. Sehr bereichernd.

















Sogar die deutsche Tagesschau hat es 
Praktische Lebenshilfe in Seoul: Bus- und U-Bahnverbindungen leicht gemacht. Für uns Ausländer hat die Stadtverwaltung von Seoul einige 










Innovation und nachhaltiges Wirtschaften in Südostasien sind die Themen, mit denen sich die Veranstaltungen während der
Wer sich mal wieder so richtig dreckig fühlen möchte, kann sich noch bis zum 22. Juli in Daecheon (대천) ins
Wer sich mit dem Gedanken trägt, nach Korea zu kommen, sollte sich auf jeden Fall auch mit Hangeul (한글) beschäftigen. Das ist das koreanische Alphabet und sieht komplizierter aus, als es eigentlich ist. Gegenüber den chinesischen Schriftzeichen hat es den riesigen Vorteil, dass man es innerhalb von ein paar Stunden lernen kann. Die Zeichen sind sehr bildhaft: Vokale stellen die Stellung des Menschen zwischen Himmel und Erde dar, Konsonanten sind der Haltung von Mund und Zunge bei deren Aussprache nachempfunden. Nach dem Prinzip von Yin und Yang zusammengesetzt bilden diese dann ein Schriftzeichen. Am einfachsten lernt man das Alphabet durch den 








Nicht die Lottozahlen, für manche aber trotzdem lucky numbers: Für die nächste Runde ETP Korea haben sich 20 Personen beworben, von denen sind 15 letzte Woche nach Brüssel zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. 13 sind erschienen, von denen wiederum wurden 11 auserkoren, ab Oktober am 6. Executive Training Programme in Korea teilzunehmen. Wenn derer alle den Vertrag mit der Europäischen Kommission unterschreiben, bleibt immerhin eine Quote von 55% (hoffentlich) Glücklichen übrig. Ich drücke alle Daumen, dass die Hoffnungen in Erfüllung gehen. Realismus bezüglich damit verbundener Erwartungen ist allerdings angesagt. Die laut Ankündigungen versprochenen sechs Monate Sprachtraining sind zum Beispiel nicht auf Vollzeitbasis zu verstehen.



Samsung ist das größte Unternehmen hier in Korea und gehört zu dem elitären Club der Unternehmen, die innerhalb eines Jahres über 10 Milliarden USD Gewinn gemacht haben (2005). Das letzte Jahr war nicht ganz so erfolgreich, vor allem wegen weltweit fallender Margen im Unterhaltungselektronik- und Halbleiterbereich. Jahrelang hat Samsung eine Verfolgungsjagd mit Sony gefochten und das Vorbild schließlich auch überholt. Dies vor allem durch das rasche Nachahmen erfolgreicher Produkte anderer Hersteller (als sogenannter "fast follower") und Beherrschen effizienter Produktionstechnologien. Bei DRAM-Chips soll vor allem ein Vorsprung durch höhere Ausbeute ("Yield") pro Silikonwafer gegenüber der Konkurrenz herausgearbeitet worden sein. Nun, da die Konkurrenz abgehängt ist (was vor allem auf die Konzentration auf Digitaltechnologie unter dem Slogan "DigitAll" zurückzuführen sein soll), fehlt allerdings die Orientierung. Beratungsunternehmen hier berichten von hohem Interesse an Innovationsthemen in Consultingprojekten. Erfolgreicher "First mover" zu werden, ist halt nicht ganz so einfach.

Markt-Geräusche
Nur allzu wahr - aus unserem Kulturkreis kommend, kann man in Korea eine Menge Fehler machen. Einige Tips in Form von 















Wir sind gerade auf der Suche nach einem geeigneten Übersetzungscomputer im Handtaschenformat für uns. Minimalanforderung ist das Übersetzen von Worten zwischen Englisch und Koreanisch. Nach einem Besuch im Elektronikviertel sind wir ein wenig erschlagen von dem Angebot: zwischen 85.000 und weit über 400.000 Won sind mindestens 50 verschiedene Modelle zu haben. Natürlich erwirbt man selbst mit dem Einsteigermodell nicht nur die Basisfunktion, sondern auch immer gleich noch mindestens einen englischen Thesaurus, ein selbst erstellbares Wörterbuch, nützliche Redewendungen in fünf Sprachen und so weiter und so fort. Stifteingabe, Sprachausgabe, Farbdisplay, SD-Kartenslot für weitere Sprachen, MP3- und Videoplayer sind dann für einige tausend Won mehr zu haben. Hier einfach mal eine Liste von Herstellern, welche in Frage kommen. Möglicherweise haben ja noch mehr Menschen dieses Problem. Erfahrungsberichte und Kaufempfehlungen sind willkommen.
Die FKCCI


Wahrscheinlich habe ich zu viel und zu laut beim Bowlen geschrien. Jedenfalls ist seit Jin-As Geburtstagsparty meine Stimme total im Arsch und ich kann nicht mehr reden. Da die Leckereien aus der Apotheke nicht anschlugen, sind wir in der Uni zum Arzt und der hat mich für zwei Tage ins Bett gesteckt: Grippe. Zwar hasse ich es, krank zu sein und dem nachgeben zu müssen, aber bei den Halsschmerzen hat es einfach keinen Sinn gemacht, zur Sprachschule zu gehen. Jetzt sind zwei Tage rum und mir geht es etwas besser. Hoffentlich bin ich morgen wieder richtig fit, denn ich muss die letzten beiden Tage aufholen und am Montag drei Tests schreiben - die Vokabel- und Grammatiktests von Donnerstag und Freitag zusätzlich zu dem vom Montag.












Da hier in Korea ein anderer Mobilkommunikationsstandard (nämlich CDMA und nicht GSM wie bei uns) verwendet wird, funktionieren unsere Handies hier nicht. Unsere Mailboxen sind ent-sprechend be-sprochen. Wer trotzdem eine Nachricht hinterlässt, muss wohl oder übel bis Dezember auf eine Antwort von uns warten. Demnächst werden wir uns hier Handies besorgen, bis dahin sind wir wie gewohnt per E-Mail, Skype bzw. MSN zu erreichen.






Das ist ein Teufelszeug: Ginseng. Von den nationalstolzen Koreanern nur als "Korean Ginseng" (인삼 - insam) als echt erachtet und in vielerlei Formen genossen. Instantpulver in heißem oder kaltem Wasser aufgelöst ergibt einen erdig, leicht bitter und etwas nach Mohrrüben schmeckenden Tee, Kapseln stärken Geist und Abwehrkräfte, die in Soju (소주) - einem Reisschnaps - schwimmende Wurzel soll 100 Jahre alt werden lassen. Die Wirkung als konzentrationsstärkendes und Stress-abbauendes sowie regenerationsförderndes Präparat ist allerdings 




Der Reiskonsum der Koreaner geht zurück.




Wer sich schon mal nach deutschsprachigen Koreanisch-Lehrbüchern umgeschaut hat, wird festgestellt haben, dass bisher an "Koreanisch für Anfänger" von Young-Ja Beckers-Kim kein Weg vorbei ging. Dies ist jetzt anders. Der Pons-Verlag hat ein nagelneues Buch zum Koreanisch-Lernen herausgebracht und mir netterweise ein Rezensionsexemplar zukommen lassen. Hye-Sook Park hat den Titel "PONS lernen & üben Koreanisch. Der direkte Weg zur Sprache" verfasst. Sobald ich mich näher damit habe beschäftigen können, werde ich hier eine ausführliche Besprechung liefern. Bis dahin kann ich nur von einem sehr positiven ersten Eindruck berichten, das Buch ist klar gegliedert, vermeidet (weitgehend) Grammatik-Jargon und scheint mir auch durchaus für das Selbststudium geeignet. Dem Buch beigefügt ist eine Audio-CD. Zum Preis von 29,95 € kann man es beispielsweise bei Amazon 

Heute ist der letzte Tag der Einführung in Hangeul und in einer dreiviertel Stunde werde ich den Abschlusstest machen. Eigentlich sollte ich ja noch mal alles wiederholen, aber ich habe letzte Nacht schlecht geschlafen und fühle mich vollkommen Matsch in der Birne. Also lenke ich mich ein bisschen ab und entspanne. Es hängt ja eigentlich nichts (oder zumindest nicht viel) ab von dem Ergebnis, aber irgendwie wäre es doch blöd, zu versagen. Naja, wir werden sehen.
Dieses schoene Bild zu meiner Linken habe ich leider bisher nicht in Natura geniessen koennen. Denn ich werde hier in einem koreanischen Arbeitslager festgehalten, in welchem ich von morgens bis abends eine Gehirnwaesche verpasst bekomme. Dass ich mich von hier aus melden kann, ist nur einem gluecklichen Zufall in Form einer Luecke in der Firewall der Bibliothek zu verdanken. Wenn mich meine Folterknechte erwischen, bekomme ich bestimmt einen doppelt so harten Test am Samstag aufgebrummt. Also pscht!
Lange Haare rauben Nordkoreanern den Verstand. Dies lässt eine Fernsehserie im staatlichen Fernsehen die Volksrepublikaner wissen. Unter dem Titel "Lassen wir unser Haar in Übereinstimmung mit dem sozialistischen Lebensstil schneiden" wurde das Volk darüber aufgeklärt, dass langes Haar negative Auswirkungen auf die Entwicklung der menschlichen Intelligenz habe. Dies, da langes Haar viel Nahrung verbrauche und somit dem Gehirn viel Energie rauben könne. (Quelle: 
Jin-A hat mich auf einen 
... werde ich morgen Abend sagen können. Denn heute geht es zur ersten dreitägigen Schulung an der Sciences Po. Landeskunde, Wirtschaft und Geschichte stehen auf dem Programm und natürlich noch eine Eröffnungsfeierlichkeit mit Vertretern der Hochschulen und der Europäischen Kommission. Ich bin schon sehr auf meine Mitstreiter gespannt. 45 fahren insgesamt nach Asien, davon zehn nach Südkorea. Da wir wohl sechs Monate sehr intensiv zusammenarbeiten werden, hoffe ich natürlich, dass die Chemie stimmt. Einen Italiener aus meiner Gruppe habe ich schon in Brüssel bei dem Vorstellungsgespräch kennengelernt - wenn alle so sind wie Sergio, kann nichts schiefgehen. Schau'n wir mal.
Die Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft in Korea veröffentlicht wöchentlich einen 
Dass Nordkorea zu den "Schurkenstaaten" gehören soll, wissen wir ja schon seit einiger Zeit. Da die Glaubwürdigkeit einer solchen Attributierung ja aber u. a. von demjenigen abhängt, der diese verliehen hat, habe ich bisher nicht allzuviel darauf gegeben. In letzter Zeit bin ich natürlich besonders sensibilisiert und höre genauer hin, wenn Berichte über die Region im Radio kommen. So war gestern auf Deutschlandradio Kultur
ein Interview


rechts schließt das Fenster. Und wann immer ein neuer Artikel veröffentlicht wird, meldet das der Feedreader. Bei Fragen: fragen!
Um sich diesen Hamburger kaufen zu können, muss der durchschnittliche Einwohner von Seoul 29 Minuten lang arbeiten. Aha. Man fragt sich, warum die 

